Umgestaltung der Armadale-Bahnstrecke
Nachhaltige Beleuchtung für den modernisierten Verkehrskorridor in Perth
Im Rahmen des großen Verkehrsinfrastrukturprogramms von Westaustralien haben METRONET und die Public Transport Authority (PTA) die Armadale-Bahnstrecke modernisiert, um Bahnübergänge zu beseitigen und die Sicherheit, Barrierefreiheit und Anbindung zu verbessern. Dies ist eine der bedeutendsten Modernisierungsmaßnahmen in der 130-jährigen Geschichte der Armadale-Bahnstrecke.
In Carlisle, Oats Street, Queens Park, Cannington und Beckenham wurden neue Hochbahnhaltestellen errichtet, wodurch der Straßen- und Schienenverkehr voneinander getrennt und die Sicherheit sowie der Verkehrsfluss verbessert wurden.
Das unter dem Hochbahnkorridor zurückgewonnene Gelände wurde in den Long Park umgewandelt, einen lebendigen Gemeinschaftsraum mit gemeinsamen Fuß- und Radwegen, Freizeiteinrichtungen und öffentlichen Treffpunkten.
Die Beleuchtung war ein entscheidender Bestandteil des Projekts, da sie dafür sorgte, dass die Bahnhöfe und die umliegenden öffentlichen Bereiche auch nach Einbruch der Dunkelheit sicher, barrierefrei und einladend bleiben und gleichzeitig die strengen Anforderungen der PTA an Leistung und Langlebigkeit erfüllen.
Nachhaltige Beleuchtung für Sicherheit und Wohlbefinden
WSP wurde beauftragt, eine Beleuchtungskonzeption zu entwickeln, die bei den Bahnhöfen und den umliegenden öffentlichen Räumen ein Gleichgewicht zwischen ästhetischer Einbindung und technischer Leistungsfähigkeit schafft. Es wurde eine Reihe von Leuchten der Marken Austube Schréder und Schréder ausgewählt, darunter die Modelle RHINO 80 SQUARE, SKYLINE FLEX 1515TB, OMNISTAR KIT und VALINTA.
Diese Leuchten sorgen für eine äußerst gleichmäßige Beleuchtung auf Bahnsteigen, Fußgängerwegen und im öffentlichen Raum und gewährleisten so eine gute Sichtbarkeit und hohen Komfort – was für einen menschenorientierten Raum unerlässlich ist –, während sie gleichzeitig die architektonische Gestaltung des Areals ergänzen.
Um die Infrastrukturstandards der PTA zu erfüllen, mussten alle Leuchten eine Mindestleistungsspezifikation von L90/B10 bei 50.000 Betriebsstunden erreichen. Das bedeutet, dass nach 50.000 Betriebsstunden mindestens 90 % der ursprünglichen Lichtleistung erhalten bleiben und höchstens 10 % der Leuchten diesen Schwellenwert nicht erreichen. Dieser Standard gewährleistet langfristige Zuverlässigkeit und minimale Umweltbelastung.
Die ausgewählten Lösungen übertreffen diese Anforderung und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer sowie einen geringeren Wartungsaufwand aus. Dadurch wird sichergestellt, dass die Umgebung stets einladend bleibt und der Alltag so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.
Von der Infrastruktur zum Gemeinschaftsgut
Das neue Beleuchtungskonzept zeigt, wie durchdachtes Design einen dauerhaften Mehrwert schafft. Durch die Kombination einer langlebigen Beleuchtungsinfrastruktur mit architektonischen Lösungen hat die Installation den Korridor in einen sicheren und einladenden Ort für Pendler und Anwohner gleichermaßen verwandelt.
Fahrgäste, Fußgänger und Radfahrer bewegen sich nun in einem Bereich, der sich durch eine hochwertige, energieeffiziente Beleuchtung auszeichnet, welche die Sichtverhältnisse verbessert und die Sicherheit sowie die soziale Inklusion fördert.
Letztendlich zeigt dieses Projekt, dass die Gestaltung von Infrastruktur, bei der die menschliche Erfahrung im Mittelpunkt steht, lebendige und widerstandsfähige Gemeinschaftsräume schafft, die Bestand haben.